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Warum Sorgen sinnlos sind

  • 29. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Sich Sorgen zu machen ist ein Alleinstellungsmerkmal des Menschen. Keine andere Spezies macht sich Sorgen. Die Frage ist, warum wir sie uns trotzdem machen, obwohl sie Leid und Schmerz verursachen.


Sorgen haben keinen Sinn. Sie sind etwas völlig Unsinniges und trotzdem machen wir sie uns. Diese Aussage kommt von Karin Kuschig in ihrem Buch "50 Sätze, die das Leben leichter machen". Und ich finde, sie hat Recht.

Wir Menschen haben einen USP ("Unique Selling Point" oder auch "Unique Selling Proposition"), also ein Alleinstellungsmerkmal, das uns von allen anderen Lebenwesen unterscheidet - und das ist das berühmte Sorgen machen.


Und genau so ist es. Wir machen uns Sorgen, was bedeutet, wir erschaffen und erzeugen sie selbst. Sorgen sind nichts, was einfach da ist. Dafür sorgen wir selbst mit unserem Verstand. Und obwohl wir in einer Welt leben, die stolz darauf ist, vernunftorientiert und rational und auch logisch zu sein, ist das sich Sorgen machen etwas, was die wenigsten Menschen kritisch hinterfragen.


Sorgen sind sinnlos, reine Fantasie und vor allem Stress


Sorgen sind total unlogisch und sie haben keinerlei Sinn. Sie sind Fantasiegeschichten, die wir uns ausdenken. Genau genommen sind Sorgen Worst Case Szenarien, die wir uns zusammenreimen und in unserem Kopf kontruieren.


Unser Verstand ist Meister darin, Dinge zu dramatisiereen und Horrorszenarien zu spinnen. Doch immer wenn wir vom Schlimmsten ausgehen, löst das Stress in uns aus. Stress wiederum bedeutet, dass wir uns im fight-flight-freeze Modus befinden und Geist und Körper in diesem Zustand überzeugt sind, dass wir uns in Lebensgefahr befinden. Die Folgen sind nichts Neues: Unser Nervensystem schlägt Alarm, der Blutdruck steigt, die Herzfrequenz ebenfalls, der Körper wird mit Stresshormonen geflutet, der Stoffwechsel verlangsamt sich, das Denken funktioniert nur noch eingeschränkt und die Anspannung steigt auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene.


Und die Horrorszenarien, die wir zusammen fantasieren, wenn wir uns Sorgen machen, sind Gedanken, die dazu passende Emotionen entstehen lassen. Und diese Emotionen erzeugen wiederum weitere dazu passende Gedanken und so weiter.

Wir drehen uns also immer weiter in diese Abwärtsspirale hinein und sinken immer tiefer in unsere Horrorszenarien, in denen wir vom Schlimmmsten und Schlechtesten ausgehen.


Sorgen sind sinnlos und reine Fantasie, die Stress auslöst und Leiden
Sorgen sind reine Fantasie, Stress und wir leiden prophylaktisch. Das macht Sorgen total sinnbefreit.

Sich Sorgen machen ist prophylaktisches Leiden


Genau genommen sind Sorgen sinnlos und nur Geschichten, die wir uns ausdenken. Sie sind Fantasiegeschichten, die wir in der Zukunft vermuten und die mit dem Hier und Jetzt nichts zu tun haben. Sorgen sind selbst erschaffenes Drama und damit Leid.

Und sie werden so, wie wir sie erdenken, vermutlich niemals stattfinden. Wir leiden also prophylaktisch. Das könnte man im Grunde als eine Form von Masochismus bezeichnen. Sorgen versetzen uns prophylaktisch in Stress, obwohl in dem Moment, in dem wir sie uns erschaffen, noch gar nicht klar ist, ob dieser ganze Stress wirklich notwendig und unausweichlich ist.


Und viele Menschen definieren das "Sich-Sorgen-Machen" für sich selbst als eine Art von Liebesbeweis. Dabei haben sie oftmals mit Misstrauen und Zweifel zu tun.

Sorgen sind aber vor allem selbst erschaffene Angst und die zieht runter und verbraucht sehr viel Energie. Sie katapultiert uns zudem in einen Bewusstseinszustand des Mangels.


Die Frage ist also: Willst du wirklich alles glauben, was es in dir denkt?


Willst du wirklich vorsichtshalber schonmal leiden und in Schmerz baden, obwohl du noch gar nicht wissen kannst, ob tatsächlich etwas aus deiner Sicht Schlimmes oder Tragisches passiert?


Wenn du also das nächste Mal in die Sorge rutschst, könntest du dich fragen, ob du diese Gedanken wirklich glauben willst. Du könntest dir die dramatischen Gedanken auch anschauen und darüber schmunzeln, fasziniert darüber, welche spannenden Horrorgeschichten du dir ausdenken kannst.

Du könntest tief durchatmen und innerlich Stopp sagen und dich anders entscheiden - in dem du einfach aufhörst, dir Sorgen zu machen. Denn sie sind immer selbst erschaffen.


Mit dieser Meditation kannst du dich in wenigen Minuten aus dem Kopf und Drama wieder in den Körper und ins Vertrauen holen und dich mit deinem Herzen verbinden:


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Alles Liebe


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