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FAQ
Fagen & Antworten zum Yogasoul, Yoga allgemein, ZPP Service und Academy
FAQ
YOGA
AUSBILDUNG & FORTBILDUNG
ZPP
Im Yogasoul unterrichten wir gemischte Gruppen. Das bedeutet, du bist in jeder Yogastunde auch als Anfänger willkommen. Wenn du noch keine Yogakenntnisse hast, dann solltest du am besten mit einem Anfängerkurs starten, um die Grundlagen und wichtigsten Übungen Schritt für Schritt zu lernen. An den Yogaklassen Yoga Nidra und Yin Yoga kannst du auch als Anfänger ohne Vorkenntnisse teilnehmen.
Ja. Jeder kann Yoga üben. Wenn du dich als unsportlich oder eher unbeweglich siehst, startest du am besten mit einem Anfängerkurs oder mit Yin Yoga. Der berühmte Yogameister Sri Krishnamacharya hat mal gesagt, dass sich Yoga dem Menschen anpasst und nicht der Mensch dem Yoga. Genau so unterrichten wir im Yogasoul.
Vinyasa Yoga ist ein moderner Yogastil aus den USA. Vinyasa Yoga wird zu Musik geübt. Die Yogaübungen werden zu Flows aneinander gereiht und du verbindest Atem und Bewegung. Es ist ein dynamischer, fließender Yogastil, der auch kraftvoll sein kann. Du findest in einen meditativen Zustand - Meditation in motion. Vinyasa Yoga wird auch Power Yoga, Vinyasa Flow, Vinyasa Power Yoga oder Flowyoga genannt.
Yin Yoga ist ein sanfter Yogastil aus den USA und ein wohltuender Ausgleich zum stressbelasteten Alltag, zu allen aktiven Yogastilen (Yang Yoga) und Sportarten. Yin Yoga ist sanft, entschleunigend und meditativ. Die Übungen des Yin Yoga finden größtenteils im Sitzen und Liegen statt und werden mit 2 bis 5 Minuten länger als üblich gehalten. Mit Hilfsmitteln können die Übungen individuell angepasst werden. Du dehnst Muskeln und Faszien passiv ohne Muskelanspannung, indem du dich in die einzelnen Haltungen hineinsinken und schmelzen lässt. Das passive Dehnen wird auch melting stetch genannt und ist ein wichtiger Trainingsimpuls für das Bindegewebe (Faszien). Es löst Spannung aus dem Körper, baut Stress ab, fördert die Flexibilität und kann sogar spannungsbedingte Schmerzen lindern.
Yoga Nidra bedeutet "bewusster Schlaf" und ist Tiefenentspannung und Regeneration. Diese geführte, angeleitete Meditation im Liegen baut Stress ab und wirkt wie 3 bis 4 Stunden erholsamer Schlaf. Yoga Nidra entspannt das Gehirn, in dem es in den Alpha- oder sogar Thetazustand findet. Dadurch entspannt sich der gesamte Körper und das Nervensystem findet in Balance. Yoga Nidra soll Schlafstörungen aller Art lindern. Bei regelmäßigem Üben wirkt Yoga Nidra auch auf das Unterbewusstsein, indem dysfunktionale Glaubenssätze erkannt und transformiert und positive, stärkende Glaubenssätze integriert werden können.
Core Yoga ist eine dynamisch-kraftvolle Vinyasa Yoga mit dem Fokus auf Rumpfstabilität, Kräftigung der Körpermitte (Core, Hara) und Harmonisierung des Nabelchakras (Manipura Chakra), das für Willenskraft, Durchhaltevermögen, innere Stärke und Selbstfürsorge steht. Ausgewählte Übungen aus Pilates, Callanetics und Bodywork ergänzen die Yogapraxis.
Stress Release Yoga zielt auf ganzheitlichen Stressabbau und bewusste, nachhaltige Entspannung auf allen Ebenen ab. Deshalb ist Stress Release Yoga eine Mischung aus Faszienyoga, Yin Yoga, Restorative Yoga, Breathwork und Vagustraining. Verschiedene Dehnimpulse lösen Verspannungen und Verklebungen aus Muskeln und Faszien und harmonisieren den stressbedingt erhöhten Körpertonus. Sogar emotionale Spannungsmuster können sich aus dem Gewebe lösen. Ausgewählte Atemtechniken bauen Anspannung auf mentaler und emotionaler Ebene ab. Vagusübungen aktivieren das parasympathische Nervensystem und den Vagusnerv, der auch Ruhenerv genannt wird.
Somatisches Yoga ist eine Art, Yoga zu üben, bei der Achtsamkeit an oberster Stelle steht. Der Körper wird nicht mechanisch, sondern bewusst und intuitiv passend zu den individuellen Möglichkeiten bewegt. Somatischer Yoga ist eine Liebeserklärung an den eigenen Körper und ein Nach-Hause-Kommen. Du erforschst, entdeckst und lässt dich von deiner Intuition und Körperweisheit und auch von deinem Atem und seiner Bewegung leiten. Durch das bewusste, achtsame Üben lösen sich Anspannung und Stress auf und das Nervensystem reguliert sich.
Chi Yoga ist ein fließender Hatha Yoga Stil, der sich an der Natur mit dem Rhythmus der Jahreszeiten orientiert. Markenzeichen des Chi Yoga sind organische Bewegungen im Form von Wellen, Spiralen und Kreisen. So ist Chi Yoga weich und fließend und je nach Jahreszeit sanft, verspielt oder auch kraftvoll. Chi Yoga ist eine besondere Form von Vinyasa Yoga und orientiert sich an der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Chi Yoga ist gleichzeitig Somatischer Yoga, denn du übst achtsam, bewusst und passend zu deinem natürlichen Atem und deinen individuellen Möglichkeiten, ohne Idealvorstellungen von Asanas anzustreben.
In einer Klangmeditation liegst oder sitzt du entspannt und hörst live gespielten Klanginstrumenten zu. Die Klangschwingungen breiten sich im Raum aus, verweben sich zu einem Klangteppich und dein Körper beginnt, mitzuschwingen. Klangmeditationen werden auch Soundhealing, Soundhealing Sessions oder Klangbad genannt, weil die Klänge mit ihrer Schwingungsfrequenz auch eine heilsame Wirkung haben: sie führen das Gehirn in den entspannten Alpha- und Thetazustand, harmonisieren den Körpertonus und beruhigen mental und emotional. Meist werden tibetische Klangschalen, Planetenklangschalen oder auch Kristallklangschalen (Crystal Bowls) verwendet. Auch andere Klanginstrumente wie Ocean Drum, Klangspiele, Tambura, Monochord oder Gong können zum Einsatz kommen.
Wenn du Yoga kennenlernen willst oder nach einer Pause wieder einsteigen möchtest, ist es sinnvoll, an einem Yoga Anfängerkurs teilzunehmen. Du lernst Schritt für Schritt die wichtigsten Yogaübungen (Asanas) kennen und was bei der Ausführung wichtig ist (Ausrichtungsprinzipien). Auch die wichtigsten Atemtechniken (Pranayama) werden dir in vielen Anfängerkursen vermittelt und ebenso Grundlagen der Meditation.
Ja. Wir bieten regelmäßig eine 200h Vinyasa Yogaausbildung an und auch eine 300h+ Aufbau Yogaausbildung. Beide Ausbildungen sind von der internationalen Yoga Alliance zertifiziert. Beide Ausbildungen haben ein Modulsystem, sodass du dir deine Ausbildungsmodule zeitlich flexibel zusammenstellen kannst.Mit beiden Ausbildungen zusammen erfüllst du außerdem die Voraussetzungen für die Zertifizierung als Kursleitung bei der Zentralen Prüfstelle Prävention der Krankenkassen. Damit kannst du eigene Präventionskurse anbieten und auch im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung für Unternehmen als Yogalehrer tätig werden.
Yoga übt man am besten barfuss und mit bequemer Sportbekleidung auf einer Yogamatte, die rutschfest ist. Barfuss zu üben verringert das Verletzungsrisiko, weil du so einen sicheren, stabilen Stand hast. Du aktivierst und trainierst die Fußmuskulatur. Die Energielehre des Yoga sagt außerdem, dass du barfuss das Wurzelchakra (Muladhara Chakra) harmonisierst, das für Stabilität, Urvertrauen und Sicherheit steht. Hilfsmittel wie Blöcke (Yogaklötze), Kissen und Decken können das Yoga üben zudem unterstützen. Im Yogasoul stehen Yogamatten und Hilfsmittel kostenlos zur Verfügung.
Es gibt unterschiedliche Meinungen bezüglich Yoga und Mentruation (Periode). Yoga sollte grundsätzlich so geübt werden, dass dir die Yogapraxis gut tut. Wenn du also merkst, dass dir bestimmte Übungen wie z.B. Umkehrhaltungen, in denen sich der Kopf unter der Herzlinie befindet, nicht gut tun, dann übe sie während deiner Periode einfach nicht. Es gibt Frauen, die keinen Unterschied merken oder denen Umkehrhaltungen sogar gut tun. Vertraue einfach deinem Gefühl.
Es gibt unterschiedliche Aussagen, ab welchem Alter Kinderyoga geübt werden kann. Betrachtet man die normale kindliche Entwicklung, so ist Kinderyoga für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Eine gute Kinderyogastunde ist für eine relativ kleine Altersspanne ausgeschrieben wie z.B. 4-5 Jahre, 5-7 Jahre, 9-11 Jahre. Kinder entwickeln sich schnell und eine kleiner Altersunterschied in einer Kinderyogagruppe stellt sicher, dass Yoga entwicklungsfördernd wirken kann und den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird.
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