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Wenn du Yoga unterrichtest, solltest du zeichnen - und Asanas zeichnen ist leicht

  • 3. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Yogalehrende bereiten ihre Yogastunden gerne vor. Viele schreiben, manche nutzen Software, andere zeichnen ihre Übungen auf Papier. Warum das Strichmännchen zeichnen der bessere Weg ist und wie wertvoll er insgesamt ist, erkläre ich dir.

Ich erinnere mich noch gut an meine Anfänge im Yogaunterrichten. Jede einzelne Yogastunde habe ich akribisch auf Papier schriftlich vorbereitet, dann selbst durchgeturnt, um sicher zu sein, dass ich sie auch wirklich gut und stimmig finde. Da ich zu Musik unterrichte, erstellte ich zudem zu jeder Yogastunde auch eine passende Playlist. Meine Güte, so ein Aufwand und das Ganze für damals läppische 37,50 Euro für 75 Minuten Unterricht. Zusammen mit der Vorbereitung, der An- und Abreise, dem Austüfteln meiner Playlist, dem Check in, Teekochen und Check out mitsamt Aufräumen ein Honorar weit unter dem Mindestlohn.


Aber mir geht es beim Thema Zeichnen als Yogalehrerin und Yogalehrer gar nicht um Zeitersparnis, sondern um ganz andere Aspekte.


Asanas zeichnen ist leicht, wenn du es einfach machst


Ich habe 2019 ein Zeichenbuch für Yogalehrer zusammengestellt und in Druck gegeben. Weil dieses Thema so exotisch ist, habe ich mir überhaupt nicht die Mühe gemacht, einen Verlag für dieses Nischenthema zu finden. Stattdessen lies ich mein Buch als Ringbuch von einer Druckerei drucken und binden.


Und als ich mein Zeichenbuch dann auf social media promotete, wurde ich von Bestellungen überflutet. Damals gab es viel Werbung für Yogalehrer-Software. Programme, die fertige Strichmännchen-Bilder zur Verfügung stellen und man so ganz einfach seine Yogastunden mit Hilfe dieser fertigen Grafiken zusammenstellen kann. Deine Kreativität und Fantasie fördern können diese Programme nicht, denn du suchst dir ja nur aus einem Katalog inklusive Suchfunktion die passenden Bilder aus.


Yogahaltungen Asanas zeichnen ist leicht

Glaubst du auch, dass du nicht zeichnen kannst?


Du bist damit nicht alleine. Sehr viele Menschen sind davon überzeugt, dass sie nicht zeichnen können und überhaupt nicht künstlerisch begabt sind. Genau deshalb sind ja auch diese Strichmännchen-Programme für Yogalehrer bei vielen so beliebt.

Dabei würde es sich lohnen, diesen Glaubenssatz einfach mal kritisch zu hinterfragen. Denn nur so lassen sich Glaubenssätze verändern: indem du sie dir bewusst machst und knallhart in Frage stellst und anzweifelst.


Ich selbst bin zutiefst davon überzeugt, dass wir alle zeichnen können. Es ist nur eine Frage der Übung. Natürlich steckt nicht in jedem von uns ein neuer Van Gogh, Picasso oder Michelangelo, aber das muss auch gar nicht sein. Es geht ja nur darum, Strichmännchen zu zeichnen, die Asanas ausführen. Und das kann wirklich jede und jeder mit ein klein wenig Übung. Und Übung ist immer der Schlüssel, wenn wir Neues lernen wollen.


Im Zeichnen steckt viel mehr als du denkst


Wenn du als Yogalehrende:r anfängst, deine Yogastunden mit den verschiedenen Asanas zu zeichnen, trainierst du deine Fantasie und deine Vorstellungskraft, vor allem dein räumliches Vorstellungsvermögen. Und durch das Zeichnen der Yogaübungen verändert und verfeinert sich auch dein Körperbewusstsein.


Du sparst außerdem Papier, denn die Strichmännchen brauchen weniger Platz als in Worten ausformulierte Yogastunden. Und dein Gehirn kann die gezeichneten - oder vielmehr skizzierten - Yogastunden viel leichter, schneller und besser erfassen, als wenn du während des Unterrichtens deinem Text folgen musst. Das kann durchaus auch kurze Stressmomente auslösen, falls du deinen "Faden" mal kurz verlierst und nicht sofort die aktuell richtige Stelle im Text findest. Du schonst also die Umwelt durch deinen geringeren Papierverbrauch und tust deinem Gehirn und auch einem Nervensystem einen riesigen Gefallen.


Und wenn du etwas Übung im Zeichnen gesammelt hast, sparst du dir zudem auch eine Menge Zeit. Denn das Zeichnen geht einfach schneller als alles in Worten nieder zu schreiben.


Ich zeichne meine Yogastunden schon seit meiner Yogaausbildung. Anfangs wollte ich das gar nicht, doch eine meiner Ausbilderinnen verlangte es von mir und ließ sich auch nicht davon abbringen. So ließ ich mich zunächst widerwillig darauf ein - und stellte ziemlich schnell fest, dass Asanas zu zeichnen wirklich leicht und einfach großartig ist - und sogar Spaß macht.


Wenn du also Lust hast, deine Asanas zu zeichnen, dann schau dir gerne mein Buch an. Darin findest du zu allen wichtigen Asanas Schritt für Schritt Anleitungen, wie du sie ganz einfach als Strichmännchen zeichnen kannst.


pdf-Format:


Zeichenbuch für Yogalehrer - Asanas zeichnen leicht gemacht
€16.90
Jetzt kaufen

Printversion:

Zeichenbuch für Yogalehrer - Asanas zeichnen leicht gemacht
€22.00
Jetzt kaufen

Alles Liebe


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