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Jeder kann meditieren - und sollte es tun

  • 17. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Dass Meditation wirkt und dies auf wertvolle, wichtige Weise ist wissenschaftlich erforscht. Trotzdem gibt es viele Vorurteile über Meditation. Warum auch du ganz leicht meditieren kannst, erfährst du hier. Denn Meditation hat viele Gesichter.


Ich erinnere mich noch gut, dass ich selbst lange Zeit davon überzeugt war, dass Meditation einfach nichts für mich ist. Ich hatte dabei das Bild im Kopf von einem Menschen, der versunken im Lotussitz sitzt, die Augen geschlossen und in seinem Kopf die absolute Gedankenstille und Leere. Ich stellte mir Meditation genau so vor. Dass ich dann nichts mehr denken darf, so als würde mein Verstand oder Geist im Grunde abschalten. Und genau das schreckte mich ab, denn wirklich gar nicht mehr zu denken erschien mir einfach vollkommen unrealistisch.


Ich hörte von anderen, welche Kämpfe sie mit sich selbst ausgetragen haben, um das Meditieren zu lernen. Dass ihnen im Sitzen der Rücken wehtat, die Beine einschliefen, dass sie innere Widerstände erlebten bis hin zu Aggressionen. Auch das schreckte mich ab.


Wieso sollte ich Lust haben, mich auf etwas einzulassen, dass angeblich so schwer ist? Ich mag es nämlich gerne leicht. Damit meine ich nicht, dass ich den Weg des geringsten Widerstands gehe. Überhaupt nicht! Aber ich weiß, dass ich keine Lust darauf habe, hoch diszipliniert, eisern und verbissen übend etwas zu lernen, an das ich lange gar nicht geglaubt habe und bei dem ich womöglich dann auch noch Wut in mir entfache. Aber so ist das mit den Vorurteilen. Sie blockieren uns und wir mauern.


Meditation kann schwer oder leicht sein


Inzwischen weiß ich, dass Meditation super leicht sein kann. Und zudem kann Meditation unbeschreiblich viele Gesichter und Formen haben.

Es ist ein Vorurteil und zugleich ein totales Klischee, zu glauben, dass Meditieren nur im Lotussitz stattfinden darf und dass das Ziel ist, an überhaupt nichts mehr zu denken.


Und ich gehe noch weiter und behaupte, dass dein eigenes Mindset eine große Rolle dabei spielt, wie du dir Meditation vorstellst und wie leicht oder schwer dir das Ganze fällt. Wenn du davon überzeugt bist, dass etwas Mühe kosten muss, um seine Wirkung entfalten zu können, wird dich Meditation auch Mühe und Anstrengung kosten. Wenn du davon überzeugt bist, dass es Freude machen und leicht sein darf, dann wird es vermutlich so sein. Denn Energie folgt immer der Aufmerksamkeit und das Leben liefert dir deine Überzeugungen, weil du sie erwartest und sie deshalb wie Wünsche sind, die sich erfüllen.


Ich selbst lasse mich gerne von der Freude und Leichtigkeit im Herzen leiten. Und so ist für mich Meditation ein Zur-Ruhe-Kommen und ein Bei-mir-selbst-ankommen, in dem ich in den Raum der Entschleunigung und der Stille eintauche. Und ich meine damit den Raum der Stille, der sich nicht auf meinen Schädel beschränkt. Der Raum, der im Yoga "Nirodha" heißt. Nicht die absolute Gedankenstille in meinem Kopf-Gehirn.


Meditation ist damit ein Innehalten, ein Eintauchen in den Moment, ein bewusstes Spüren meines Körpers und meines Atems. Und dann kommt es ganz darauf an, welches Thema meine Meditation hat.

Ich meditiere mit meinem Atem oder auf Gelassenheit, auf inneren Frieden, Dankbarkeit, Vergebung, Freude, Liebe, Loslassen und Akzeptanz, auf Licht usw.

So wie ich Lust habe. So wie es mich gerade ruft.


Du kannst klassisch im Sitzen meditieren und ebenso im Liegen oder sogar in Bewegung.
Jeder kann meditieren - Du kannst dazu klassisch auf dem Boden sitzen, auf einem Stuhl sitzen, Liegen oder sogar Meditation in Bewegung nutzen.

Meditation hat viele Gesichter und Formen


Tatsächlich gibt es unbeschreiblich viele Formen von Meditation. Auch aus verschiedenen Kulturkreisen. Es gibt traditionelle Meditationen und moderne FormenMeditation kann im Sitzen stattfinden, im Liegen, im Gehen und auch in Bewegung in Form von Yogaflows auf der Matte.


Du kannst in Atem-Meditationen eintauchen oder in Ausdehnungsmeditationen.

Du kannst auf Emotionen wie Freude, Dankbarkeit, Liebe, Mitgefühl, Gelassenheit und Mut meditieren und auf Heilung. Es gibt Lichtmeditationen, Mantra-Meditationen, Klangmeditationen und Musikmeditationen. Es gibt Vergebungsmeditationen, die Metta-Meditation und Zen-Meditationen und vieles mehr. Und ja, es gibt auch Meditationen, die das erklärte Ziel haben, die absolute Gedankenstille zu erreichen.


Im Liegen meditieren hat diesselbe Wirkung wie die klassische Meditation im Sitzen.
Im Liegen zu meditieren hat dieselben Wirkung wie eine klassische Sitzmeditation.

 

Wie Meditation wirkt


Immer, wenn du dich entscheidest, in die Stille zu gehen und dir ein paar Minuten Innehalten schenkst, beruhigt sich dein Nervensystem. Damit meine ich, du findest aus dem Stress heraus in Entspannung. Du baust Stress ab und dein ganzes System kommt zur Ruhe. Dadurch schenkst du dir Ausgleich zum hektischen Alltag und findest wieder in deine Balance.


Dein vegetatives Nervensystem aktiviert den Parasympathikus, der für Entspannung zuständig ist und der Sympathikus darf Pause machen. Der ist auch immer dann aktiv, wenn du gestresst und angespannt bist.


Durch Meditation regulierst du deinen Blutdruck und Cholesterinspiegel, du baust Stresshormone ab, deine Verdauung kommt wieder in Schwung und auch dein Stoffwechsel insgesamt. Du aktivierst deine Selbstheilungskräfte und dein Immunsystem und dein Gehirn entspannt sich. Dadurch harmonisiert sich dein Hormonhaushalt und die Schlafqualität verbessert sich. Du kannst dich wieder besser konzentrieren, löst Denkbockaden, kannst wieder klar denken und findest in deine Schöpferkraft, in Kontakt mit deiner Intuition und Kreativität.


Jeder kann meditieren - Finde deine passende Meditation


Da es so viele verschiedene Arten gibt, wie man meditieren kann, stellt sich natürlich die Frage: Welche Meditation passt? Welche ist die richtige für dich?


Die Antwort darfst du tatsächlich selbst finden. Und am besten ist es, wenn du genau die Meditation ausprobierst, die du interessant findest. Die, die dich neugierig macht.


Atem-Meditationen sind immer ein guter Einstieg in die Welt der Meditation. Denn wir alle atmen und sich auf den eigenen Atem konzentrieren, das kann jeder.


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Und mache dir zudem bewusst, dass eine Meditation überhaupt nicht lange sein muss. Meditation wirkt, auch wenn sie nur wenige Minuten dauert. Und länger geht natürlich immer.


Mein Tipp an dich ist außerdem: Erlaube dir, mit Neugierde und Offenheit zu meditieren. Es einfach ausprobieren. Einfach mal machen.


Und wenn die gewählte Meditation nicht zu dir passt: Mach dir nichts draus. Vielleicht liegt es einfach am Tag oder am Zeitpunkt. Vielleicht auch wirklich an der Meditation selbst. Dann probiere es einfach zu einem anderen Zeitpunkt wieder. Oder probiere eine andere Meditation aus.


Nachdem ich meine eigenen Vorurteile gegenüber dem Meditieren abgelegt hatte, habe ich mich regelrecht ins Meditieren verliebt. Nicht nur, weil es so wertvoll und heilsam ist, sondern weil es einfach so gut tut.


Ich bin davon überzeugt: Jeder kann meditieren - und sollte es tun!


Und genau deshalb habe ich inzwischen rund 40 Meditationen aufgenommen. Für dich! Du findest sie als Audio-Downloads in meinem Shop unter „Entspannung to go“ und „Yoga Nidra to go“.


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Übrigens: Wenn du dich zu meinem Newsletter anmeldest, erhältst du wöchentlich den SUNDAY RESET mit einer Gratis-Meditation.


Alles Liebe

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