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Eine Yogamatte ist nicht genug

7. Okt.
3 Min. Lesezeit

Eine gute und passende Yogamatte zu finden, ist heutzutage schon eine Wissenschaft für sich. Wichtig ist, dass sie rutschfest ist, aber es gibt noch mehr Kriterien, die du beachten solltest. Es ist allerdings nicht genug, nur eine Yogamatte zu haben, wenn du Yoga üben willst.


Wenn du an Yoga denkst, kommt vermutlich zuerst der Gedanke, dass man dazu eine Yogamatte braucht. Und die richtige Yogamatte für sich zu finden, ist gar nicht so leicht. Denn es gibt unzählige Händler und Yogamatten aus verschiedensten Materialien.


Wichtige Kriterien für eine gute Yogamatte


  • guter Grip und formstabil:

    Deine Yogamatte sollte unbedingt einen guten Halt bieten und rutschfest sein. Das hat oberste Priorität. Wir empfinden dies ganz unterschiedlich, weshalb es sinnvoll ist, die Yogamatte zu testen. Nicht jede Yogamatte, die als rutschfest angepriesen wird, ist das auch tatsächlich für dich.


  • knieschonend:

    Da es viele Yogahaltungen (Asanas) gibt, bei denen man kniet, sollte eine Yogamatte so dick und dadurch entsprechend weich sein, dass sich das Knien angenehm anfühlt. Natürlich kannst du zum Abpolstern deiner Knie deine Yogamatte auch einfach falten oder dir eine Decke oder Kniepolster unter die Knie legen. Ich persönlich mag Yogamatten mit 6 mm Dicke, weil das für meine Knie angenehm ist.


  • Entscheide selbst, welches Material du bevorzugst:

    Es gibt Yogamatten aus unterschiedlichsten Materialien. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, hier auf das Ökotex-Zeichen zu achten, was bedeutet, dass deine Yogamatte frei von Schadstoffen ist. Ob du dich letztlich für eine Standardmatte aus PVC oder TPE entscheidest oder für ein Modell aus Kork, Recyclingmaterial, aus Naturkautschuk, Mischungen aus Kautschuk und Flachs usw. liegt ganz in deinem Ermessen. Die Rutschfestigkeit sollte oberste Priorität haben.


Mit Hilfsmitteln die Yogahaltungen angenehmer machen, um in Entspannung zu finden.
Mit Hilfsmitteln kannst du deine Yogapraxis an deinen Körper anpassen, um wirklich aus der Anspannung in die Entspannung zu finden.

Du brauchst mehr - eine Yogamatte ist nicht genug


Eine Yogamatte ist nicht alles und bei genauem Betrachten wirklich nicht genug. Damit meine ich nicht, dass du dir eine ganze Sammlung unterschiedlicher Yogamatten zulegen sollst. Es ist sinnvoll, sich nicht nur eine passende Yogamatte zu kaufen, sondern dir auch noch ein klein wenig mehr an Equipment zuzulegen. So kannst du dein Yoga wirklich noch mehr zum Genuss machen.


Warum das sinnvoll ist, erkläre ich dir gerne:


  • Kissen und Decke

    Da wir Menschen in der westlichen Hemisphäre gewohnt sind, diverse Sitzmöbel zu nutzen, können wir meist nicht gut auf dem Boden sitzen. Für viele Menschen ist es anstrengend, aufrecht auf der Yogamatte zu sitzen und hier helfen Kissen oder eine gefaltete Decke oft Wunder. Denn so wie es Patanjali in seiner berühmten Yogaschrift "Yogasutra" beschreibt, soll der Sitz im Yoga stabil und zugleich angenehm und mühelos sein.


  • Blöcke / Klötze

    Es kommt zudem ganz auf die körperliche Beweglichkeit, Kraft und auch auf deine Proportionen an, ob du Asanas gut umsetzen kannst. Und so tun hier die berühmten Yogablöcke, die auch Klötze genannt werden, oft sehr gute Dienste. So kannst du mit Blöcken bei Bedarf deine Arme verlängern und so mehr Länge in der Wirbelsäule entstehen lassen.

    Du kannst auch auf einem Block sitzen und so in die Aufrichtung von Becken und Wirbelsäule finden. Ein Block kann ein tolles Hilfsmittel sein, um die Oberschenkelinnenseiten zu aktivieren, den Stand zu stabilisieren oder um den berühmten Übergang Chaturanga Dandasana in den heraufschauenden Hund zu üben, ohne dabei zu tief zu sinken und dadurch die Schultern falsch zu belasten. Ob du Blöcke aus Schaumstoff wählst, welche aus Kork oder Holz, liegt dabei ganz in deinem Ermessen.


  • Decke

    Eine Decke kann helfen, die Knie abzupolstern, dich aufrecht zu setzen und vor allem, um in der Entspannung in Savasana wirklich gemütlich und wohlig eingekuschelt zu liegen. Denn wenn du anfängst zu frieren oder dich ohne Decke unwohl fühlst, kannst du dich überhaupt nicht entspannen.


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Yin Yoga ist ein Yogastil, der von Hilfsmitteln lebt

Wenn du Yin Yoga kennst oder ausprobieren möchtest, brauchst du ganz unbedingt Hilfsmittel. Je mehr davon, umso besser. Denn im Yin Yoga geht es um das passive Dehnen des Körpers und das wird nur möglich mit Hilfsmitteln. Du polsterst deinen Körper ab, unterlagerst Körperteile, stützt dich auf Hilfsmittel, lässt dich in sie und über über sie hinweg schmelzen. Nur so gelingt es, dich ganz in die einzelnen Übungen hinein zu entspannen und so in dieses passive Dehnen hineinzufinden.


Für Yin Yoga brauchst du damit deine Yogamatte, eine Decke, zwei Blöcke und am besten auch noch ein Kissen und wenn du magst, zusätzlich noch ein so genanntes Bolster. Letzteres sind lange Kissen in Rollenform oder in Form eines langen Rechtecks.


Yoga mit Blöcken ist großartig. Denn sie können vielfältig eingesetzt werden, ob als Verlängerung der Arme, als Stütze oder zum Sitzen.
Blöcke sind ein wertvolles Hilfsmittel im Yoga mit vielen Einsatzmöglichkeiten - als Verlängerung der Arme, als Stütze oder zum Sitzen.


Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren und Finden Deiner passenden Yogamatte und Hilfsmittel.


Alles Liebe

Deine Mel



 
 
 

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